Bestattungen für Großefehn

Ob im Trauerfall oder zur Bestattungsvorsorge - Buss Bestattungen aus Wiesmoor betreut Sie gerne auch in der Gemeinde Großefehn.

Sie möchten Ihren lieben Angehörigen auf dem letzen Weg in guten Händen wissen - wir hören Ihnen zu und gestalten die Abschiednahme und Trauerfeier nach Ihren Wünschen sowie den Vorstellungen des Verstorbenen.

Im Rahmen der Bestattungsvorsorge beraten wir Sie gerne eingehend zu Gestaltungsmöglichkeiten und Finanzierung einer Beerdigung.

Kontaktieren Sie uns gerne über Telefon, über den Chat oder besuchen Sie uns auch persönlich in Wiesmoor.
Wir sind rund um die Uhr für Sie da!

Im Trauerfall fest an Ihrer Seite: Buss Bestattungen

Begleitung auf dem letzten Wege

Der Tod eines geliebten Menschen ist für Angehörige und Freunde oft eine überwältigend schwere Situation. Selbst nach langer Krankheit und im hohen Alter kommt dieser Tag letztlich doch auf eine Weise unerwartet und die damit verbundenen Gefühle sind kaum zu ertragen.

Den Angehörigen stellen sich nun viele Fragen. Ob Formalitäten mit Ämtern oder Entscheidungen rund um die Trauerfeier - all dies versuchen wir so erträglich wie möglich zu gestalten und unterstützen Sie bei allen damit verbundenen Angelegenheiten.

Mit unserer jahrelanger Erfahrung in der Trauerbegleitung und Gestaltung von Beerdigungen werden wir bei Buss Bestattung Sie bestmöglich an die Hand nehmen und bei der Trauer unterstützen.

Unser Ziel ist es, Ihrer Trauer in diesen schwierigen Tagen und Wochen den gebührenden Raum zu geben und Ihnen dazu möglichst viel Last zu nehmen.

Über Großefehn

Die mehr als 127km2 große Gemeinde Großefehn (auch Groote Fehn genannt) liegt im Süden des Landkreises Aurich. Der Ort wird von den Dörfern Ost-, Mitte- und Westgroßefehn gebildet, während die ganze Gemeinde sich in 14 Ortschaften gliedert. Gegenwärtig zählt Großefehn rund 14.000 Einwohner. Die Gemeinde ist in die typisch ostfriesische Landschaft, genannt Hammrich, eingebettet: Die ebenen und großräumigen moorigen Niederungen gehen abwechselnd von sandiger Geest zu fruchtbarer Marsch über. Damit sie landschaftlich als Feuchtwiesen oder Weiden genutzt werden können, sind die ausgedehnten Hochmoorflächen abgetorft, d.h. bis auf die sandige Bodenschicht ausgehoben worden. Heute wird das Gemeindegebiet von mehreren künstlichen Bächen und Wassergräben durchzogen, die für die Entwässerung der Moore und Schifffahrt angelegt worden sind und somit die Landwirtschaft und die Ansiedlung hier am Ort möglich gemacht haben.

Die ältesten Dörfer an siedlungsgünstigen Geesttalungen

Die ältesten Geestdörfer in Großefehn (Aurich-Oldendorf und Holtrop) stammen mit Ihren nun untergegangenen Namen aus dem 7. bis 8. Jahrhundert. Die siedlungsgünstigen Geesttalungen und Bachtäler des heutigen Gemeindegebietes wurden jedoch vermutlich bereits in Jungsteinzeit besiedelt. Sie boten den Ansiedlern zwar nicht besonders fruchtbare, aber leicht zu bearbeitende Sand- und Lehmböden für Anbau und Tierzucht.

Emder Fehnkolonisierung und Torfabbau

Im Jahre 1633 geschah der wichtigste Einschnitt in Geschichte der Gemeinde. Die vier Emder Kaufleute erhielten von Graf Ulrich II. von Ostfriesland die Erlaubnis, das noch unkultivierte Hochmoor hier am Ort durch das Anlegen der Fehnkanäle abzutorfen. Die Kanäle sollten die Moorgebiete entwässern sowie den abgebauten Torf nach Emden transportieren lassen. Die Kaufleute erhielten die Fläche in Erbpacht und verpachteten sie an die Kolonisten weiter. Das 1633 gegründete Westgroßefehn war die erste Fehnkolonie nicht nur im heutigen Gemeindegebiet, sondern ganz Ostfrieslands.

Fehnkolonien wurden auf der Suche nach Torf, dem damals wichtigsten Brennstoff, angelegt. Das damals weitgehend unabhängige und wohlhabende Emden bezog den Torf aus den Niederlanden, aber 1621 stellte die niederländische Regierung wegen des Dreißigjährigen Krieges die Lieferungen ein, weil das waldarme Land den Brennstoff selbst benötigte. Das ostfriesische Grafenhaus wurde durch die Einquartierung fremder Truppen abwirtschaftet. Graf Ulrich II. konnte sich somit die Gründung von Fehnkolonien nicht leisten und erteilte die Erlaubnis den ambitionierten Emdern.

Erste Fehnsiedlungen und Landwirtschaft in Moorgebieten

Die Kolonisten beschäftigten sich zunächst ausschließlich mit der zügigen Torfgewinnung und kümmerten sich kaum um den Anbau. Die Ortsansässigen fingen mit der Landwirtschaft erst nach 1675 an, als der ausgehobene Fehnkanal das heutige Mittegroßefehn erreichte. Kleine Parzellen und karger Boden aus Decksanden und Geschiebelehm zwangen angesiedelte Bauer auch andere Berufe zu ergreifen, während Landwirtschaft zumeist im Nebenerwerb weiterbetrieben wurde.

Ausgehobene Kanäle baten eine hervorragende Gelegenheit zur Schifffahrt an. Die Ansiedler hatten den Torf noch früher über den Wasserweg nach Emden und Leer transportiert. Aber nachdem 1717 eine hölzerne Schleuse in Westgroßefehn gebaut worden war, verlegten sich Fentjer auch auf die Seeschifffahrt.

Weitere Infrastruktur-Ausbau, harter Konkurrenzkampf und Stilllegung des Abbaus

Um 1760 wurde der Großefehnkanal bis an das Ostgroßefehn weitergetrieben. Vom Wohlstand der Kolonisten zeugt die Tatsache, dass die ehemaligen Untererbpächter bis 1840 die meisten Anteile an der von Emder Kaufleuten gegründeten Großefehn-Compagnie hielten. 1830 wurde ein Damm im Moorgebiet Spetze errichtet, worauf die erste steinerne Chaussee Ostfrieslands von Leer bis Aurich gebaut wurde. 1846 wurde in Timmel eine Seefahrtschule für Fentjer Schiffer gegründet. Nördlich von Holtrop wurde in den Jahren 1880 bis 1888 der Ems-Jade-Kanal zwischen Emden und Wilhelmshaven gebaut, der die Entwässerung-Infrastruktur in Ostfriesland auf ein neues Niveau brachte.

Das 20. Jahrhundert begann für Großefehn und die Region jedoch mit einer anhaltenden Wirtschaftskrise. Der Aufstieg der Kohleförderung verdrängte den Torf als Brennstoff und machte allmählich das weitere Kanaltreiben unwirtschaftlich. Fehntjer Schiffer mit ihren hölzernen Seglern konnten der Konkurrenz der ambitionierten Reeder mit den Eisenschiffen auf der Hochsee nicht standhalten und mussten bei ihnen anheuern. Auch die Binnenschifffahrt, die letzte Spezialität der Fehntjer, drohte durch die Eisenbahn, die zunehmend an Bedeutung gewann, ersetzt zu werden. Die letzte Moorkolonie Rolofswieke wurde 1881 in Großefehn gegründet. Heute ist die Gemeinde von Tourismus und Milchviehhaltung geprägt.

Ihr Wort hat Gewicht.

Entscheidend ist aber nicht in erster Linie, welchen Aufwand wir für Qualitäts­manage­ment betreiben, sondern was bei Ihnen ankommt. Haben wir Ihre Wünsche in organi­sa­torischer und mensch­licher Hinsicht erfüllt, vielleicht sogar über­troffen? Fühlten Sie sich bei uns gut auf­ge­hoben und hatten Sie das Gefühl, dass der Verstorbene bei uns in guten Händen war? Wir freuen uns aufrichtig, wenn uns Angehörige nach der Bestattung die Hand drücken und sich bedanken, aber auch wenn Sie uns Hin­weise geben, was wir noch besser hätten machen können – oder wenn Sie uns Feedback-Bögen zurücksenden:

„Wir fühlten uns von Anfang an sehr gut bei Ihnen aufgehoben. Auch der gelungene Neubau trägt hierzu bei.“

„Ihr habt uns den Abschied von unserer Tochter etwas leichter gemacht. Wir wussten uns bei euch in guten Händen! Danke.“

„Der ruhige, persönliche Umgang mit den Angehörigen ist sehr angenehm. Wir fühlten uns in allen Fragen sehr gut begleitet. Die Räumlichkeiten lassen keine Wünsche offen.“